Am Tag des Gedenken für des verstorbene DrogengebraucherInnen- Drogenpolitik überdenken, Drogenfachgeschäfte einführen

Pressemitteilung der Grünen Jugend vom 21.07.2011:

Zum 13. Mal wird am 21. Juli diesen Jahres der Gedenktag für verstorbene DrogengebraucherInnen begangen. Der Gedenktag, der 1998 vom Landesverband der Eltern und Angehörigen für humane und akzeptierende Drogenarbeit NRW e.V. initiiert wurde, steht dieses Jahr unter dem Motto: „Menschenrechte“. Schirmherr des diesjährigen Gedenktages ist Cem Özdemir. Der Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND erklärt dazu:

„Wir gedenken heute der toten DrogengebraucherInnen, ihrer Angehörigen und FreundInnen. Der im Frühjahr diesen Jahres veröffentlichte Bericht der Global Commission on Drug Policy zeigt eindeutig, dass der Krieg gegen die Drogen gescheitert ist. Ein Großteil der Todesfälle bei Drogenkonsum sind auf die Auswirkungen der staatlichen Drogenpolitik und der daraus resultierenden Repression zurückzuführen. Die Verfolgung von Drogengebrauchenden muss endlich ein Ende haben. Gerade unter dem diejährigen Motto “Menschenrechte” müssen wir die massive Verletzung der Rechte von DrogennutzerInnen durch die staatliche Repression thematisieren. Als Schirmherr muss Cem Özdemir, aber auch die Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN dieses Jahr zeigen, dass hinter dem Engagement nicht nur Imagepflege steckt. Auch bei dem Thema Menschenrechte dürfen die DrogennutzerInnen nicht vergessen werden.

Drogenpolitik hört nicht mit der Legalisierung von Cannabis auf. Die GRÜNE JUGEND fordert, das Thema der Drogenpolitik sowohl innerparteilich als auch in der politischen Landschaft wieder stärker zu fördern und sich für die im Global Commision Report geforderte Legalisierung aller Drogen einzusetzen. Wir setzen uns schon seit Jahren für die Einführung von Drogenfachgeschäften und die Legalisierung aller Drogen ein. Darin sehen wir einen Weg, der Repression gegen und Diskriminierung von DrogennutzerInnen entgegenzuwirken.“

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